Gitarren-Typen

Hallo, Freunde der guten Musik

und liebe (zukünftige) Gitarrenliebhaber und Spieler

(Diese Seite ist noch im Aufbau und wird ständig erweitert und verbessert.)

Hier gibts einige coole Tipps zum Gitarrenkauf. Die sinnvollsten und notwendigen Informationen über die verschiedenen Gitarrentypen, deren Anwendung und Spielweisen in den unterschiedlichsten Musikstilen und natürlich die kleinen und großen Tipps und Tricks für einen souveränen und zufriedenstellenden Gitarrenkauf werden dann hier zu lesen sein (unten gibt’s schon mal einen ersten kleinen Überblick der bekanntesten Modelle).

Wenn Ihr diese Tipps kennt und umsetzt, werdet Ihr beim Instrumentenkauf keine Unsicherheiten mehr haben und nach dem Kauf/beim Spielen keine unangenehme Überraschung oder Enttäuschung erleben.

Versprochen 🙂

Bis bald…


Eine erste sinnvolle Überlegung zum Gitarrenkauf wäre beispielsweise:

Was gibt es denn eigentlich so alles an Gitarren-Typen?
„Man sieht bei den Musikerinnen und Musikern auf den Bühnen bei Konzerten und auf den Videos immer so viele unterschiedliche Gitarren-Typen. Was sind denn die Unterschiede und wofür braucht man diese Vielfalt?“

Als einfache Antwort zum Einstieg teile ich die Welt der Gitarren mal in 4 große Gruppen – orientiert an den Besonderheiten ihrer Bauweise und ihrer Verwendung in den unterschiedlichen Musikstilen und Genres, bezogen auf den aktuellen Status der Gitarre im Musikgeschehen.


Konzert-Gitarre
(akustisch, auch Klassik-Gitarre genannt, verwandt mit der Flamenco-Gitarre).

Saitenbespannung: Nylonsaiten / tiefe E-/A-/D-Saiten mit Metall umwickelt.
Korpus: Palisander/Zypresse.

Neuere Entwicklungen bieten auch Tonabnehmer und ein sog. „Cut-Away“ (Korpus-Aussparung am oberen Hals-Korpusübergang, ähnlich wie bei den E-Gitarren zur besseren Spielbarkeit in den hohen Lagen).
Das ist das bekannteste/beliebteste „Einsteiger-Modell“ und ist für alle Arten von Musikstilen geeignet (außer Rock, Blues und Jazz, dort werden Konzert-Gitarren evtl. nur in spez. Arrangements/Kompositionen eingesetzt – man kann natürlich, wenn man am Lagerfeuer oder beim Grillen sitzt auch mal einen Blues oder Rocksong auf so einem Teil spielen, für die Hausmusik ist das natürlich okay, nur klingt das dann eben nicht so authentisch und stilecht).


Western-Gitarre
(akustisch, am bekanntesten sind die Dreadnougt und Jumbo-Modelle).

Saitenbespannung: Stahl-/Metallsaiten / umwickelt / ungeschliffen.

Neue Entwicklungen bieten auch bei diesem Typ Tonabnehmer und „Cut-Away“ (Korpus-Aussparung am oberen Hals-Korpusübergang, ähnlich den Jazz- und E-Gitarren zur besseren Spielbarkeit in den hohen Lagen).
Für Blues, Country, Folk-Songs, alle Arten von Pop-Musik. Allround-Instrument (außer Klassik).


E-Gitarre
(elektrisch verstärkt durch Tonabnehmer, sog. „Pick-Ups“, ein Verstärker oder „Amp“ wird benötigt).

Saitenbespannung: Stahl-/Metallsaiten / umwickelt / ungeschliffen
Korpus: massiv Vollholz, verschiedene Holz-Arten.

Der Korpus wird aus massivem Voll-/Leimholz („Brett“) hergestellt, in das Aussparungen für die Elektronik gefräst werden, die später durch Abdeckungen geschlossen werden.
Das Instrument für alle Arten der Rock-/Pop- und Jazzmusik. Dafür wurde sie konzipiert und hat sich seither in vielen Variationen wechselseitig mit der Musikentwicklung verändert. Neue Stile i.d. Musik beeinflussten neue Entwicklungen/Designs und umgekehrt. Die meisten der heute verfügbaren Modelle sind Weiterentwicklungen, bzw. basieren auf den „Ur-Typen“ der Fender Strato-/Telecaster und der Gibson Les Paul Modelle.
Wie die Western-Gitarre auch für Blues, Country, Folk-Songs und alle anderen Arten von populärer Musik geeignet (außer Klassik). Der stilistisch vielseitigste Gitarren-Typ.


Jazz-Gitarre
(ebenfalls elektrisch verstärkt durch Tonabnehmer, sog. „Pick-Ups“, ein Verstärker oder „Amp“ wird benötigt).

Saitenbespannung: Stahl-/Metallsaiten / umwickelt / meist geschliffen.

Der Korpus ist hohl wie bei einer Akustik-Gitarre („Hollow-Body“) aber massiver gebaut. Wie alle Instrumente vor der „Elektrifizierung“ waren diese Gitarren in der Grundkonzeption akustisch. Als Weiterentwicklung dieses rein akustischen Typs wurden diese Modelle später dann mit elektrischen Tonabnehmern bestückt – zur besseren Durchsetzung in den immer lauter werdenden Jazz- und Bigbands mit Schlagzeug und Bläsersektion. In diesen Formationen und Stilen wurden diese Gitarren aber hauptsächlich für das Rhythmusspiel eingesetzt, sie gehörten damit wie Bass und Drums zur Rhythmusgruppe. Im weiteren Verlauf der Entwicklung/Erweiterung der Spielweisen und den Wünschen der Musiker entsprechend, wurden verschiedene Korpusgrößen und Volumen entwickelt. (Halb-/Dreiviertel- und Vollresonanz-Korpus, Flat- und Archtops). In den modernen Jazzbands ist die Jazz-Gitarre gleichberechtigt neben den Bläsern und dem Klavier als Solo-Instrument im Einsatz.




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